Gedenkstunde zum Volkstrauertag am weißen Kreuz in Werneck

100 Jahre Deutsche Kriegsgräberfürsorge

17.11.2019, von Jürgen Kiesel, Werneck

Bild: Gedenkstunde zum Volkstrauertag am weißen Kreuz in Werneck

Michael Fratz

Unter großer Teilnahme der Bevölkerung aus Werneck und dem Landkreis mit vielen Mitwirkenden wurde dieses Jahr der Kriegstoten und Vertriebenen gedacht.

Bürgermeisterin Edeltraud Baumgartl als Schirmherrin der Gedenkstunde, begrüßte Landrat Florian Töpper, die stellvertretende Landrätin Christine Bender, welche die Gedenkansprache hielt und BdV-Vorstand Peter Krier.

Lobenswert war die Idee von Schülern der 10. Klasse der Mittelschule Werneck, zusammen mit Oberstleutnant d.R. Oliver Kiesel, am Denkmal für die gefallenen Angehörigen der Deutschen Bundeswehr Blumengebinde niederzulegen.
Vielen Dank für das Engagement der jungen Schüler.

Die Reservistenkameradschaft Werneck-Eckartshausen sammelte, wie jedes Jahr, Spenden für den Volksbund Deutscher Kriegsgräberfürsorge, der dieses Jahr sein 100jähriges Jubiläum feiert.
Das Spendenergebnis des Vorjahres wurde weit übertroffen. Allen Spendern herzlichen Dank.

Bild:

Michael Fratz

Als Zeichen christlicher Trauer wurde die Pieta gesetzt, ein mit hohem Künstlertum und elementarer Aussagekraft geformtes Werk. Die knieende, im Schmerz erstarrte Madonna wurde so gestaltet und aufgestellt, dass sich in ihr alle Linien des Platzes wie in einem Brennspiegel fangen. Davor, schwebend auf einem Mauerblock, die Gestalt Christi in Todesstellung. Die Spannung der Figurengruppe entsteht durch die waagrechte, himmelwärts leicht gewölbte Bewegung der Christusgestalt, die sich mit dem Antlitz dem Göttlichen öffnet, und dem gewölbten Schutzmantel der Madonna, der sich nach oben verjüngt.